Team Concept2 Germany holt 14 WM-Medaillen

Feb 10, 2020

 Alexandra Föster konnte ihren Titel aus dem Vorjahr verteidigen. Foto: Meinruderbild

Am Samstag fanden die Titelkämpfe im „​Coubertin Stadium“ in Paris statt, zu der das „Concept2 Team Germany“ mit 48 Athleten und 17 Trainern, Betreuern und Schlachtenbummlern angereist war. Insgesamt waren 3.202 Athleten aus 52 Nationen bei den World Rowing Indoor Championships 2020 in Paris am Start. Mit vier Gold-, fünf Silber- und fünf Bronzemedaillen kehrt die Mannschaft nach Hause zurück.

Alexandra Föster aus Meschede war angereist, um Ihren im letzten Jahr errungen Titel bei den Juniorinnen zu verteidigen. Lange sah es so aus als müsste sie sich der Französin Lou-Anne Caniard geschlagen geben. Doch mit einem einzigartigen Schlussspurt zog sie mit dem letzten Schlag an ihrer Gegnerin vorbei und siegte in 6:51,3. Kurz vorher hatte sich ihr Trainer, Sebastian Kleinsorgen, bei den Leichtgewichtsruderern der Altersklasse 30-39 in 6:26,1 ebenfalls den Weltmeistertitel vor den Konkurrenten aus Spanien und Großbritannien gesichert. Der Treis-Kardener Klaus Bischof sicherte dem „Concept2 Team Germany“ die erste Goldmedaille des Tages und verteidigte seinen Titel bei den 50-54-jährigen Leichtgewichts-Ruderern in 6:28,9. Bereits nach 500 Metern hatte er sich einen Vorsprung von sechs Sekunden errudert, den er am Ende auf 13,9 Sekunden ausgebaut hatte. Den vierten Titel konnte Matthias Schömann-Finck bei den 40-49-jährigen Leichtgewichtsruderern erringen. Der Altinternationale konnte sich mit einer Zeit von 6:30,3 gegen die internationale Konkurrenz durchsetzen.

Der Tag begann für das „Concept2 Team Germany“ von Headcoach Boris Orlowski mit einer Silbermedaille gleich im ersten Rennen für Christian Sommer bei den Männern 75-79 in 7:25,2. Auch für Jutta Abromeit (Frauen 60-64) hieß es nach 7:50,4: Vizeweltmeisterin! Die weiteren Silbermedaillen sicherten sich Josef Reiter (Leichtgewichts-Ruderer 55-59) in 6:51,1 und Nina Thölking bei den Frauen 30-39 in 6:54,0. Die Wilhemlmsburgerin Sylvia Pille-Steppat gewann bei den Paraathleten ebenfalls die Silbermedaille, verlor aber Ihren in Kettwig aufgestellten Weltrekord an die neue Weltmeisterin Natalie Benoit aus Frankreich. Sie brauchte 8:51,8 für die 2000m und war damit 28,5 Sekunden schneller als die Deutsche.

Jeweils mit der Bronzemedaille treten Elisabeth Lowke (U23 Frauen/ 6:54,4), Michael Hartmann (Männer 55-59/ 6:32,7), Bernhard Köhler (Leichtgewichts-Männer 60-64/6:57,2), Marcus Klemp (Männer PR1/ 10.13,6) und Anita Geisler (Frauen PR3-ID/4:23,6) den Heimweg an.

Mannschaftsleiter und Headcoach Boris Orlowski zieht ein rund um positives Fazit der vier Tage in Paris. „Obwohl wir eine so große Gruppe waren, ist ein tolles „Wir-Gefühl“ in der Halle und abseits des Stade Pierre de Coubertin entstanden und jeder hat jeden angefeuert und so zu teilweise herausragenden Leistungen gebracht. Auch wenn die Eliteruderer des Deutschen Ruderverbands wegen der Vorbereitung auf die Olympischen Spiele in diesem Jahr leider auf einen Start verzichten müssen und sich stattdessen in Vorbereitungstrainingslagern befinden, hat die Delegation Deutschland hervorragend repräsentiert."

Alle Ergebnisse können hier abgerufen werden.

 

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