Glänzender Rückrundenstart der Deutschen Indoor-Rowing Serie `14/`15 bei den „15. Norddeutschen Meisterschaften“ an der Untertrave in Lübeck!

Jan 20, 2015

Max Röger unterbietet seinen fünf Wochen alten Deutschen Rekord erneut um 0,9 Sekunden. Die Rostockerin Marie Louise Dräger gewinnt bei den Frauen in der Leichtgewichtsklasse in 7:04,9 Minuten!

Am Ende strahlten am vergangenen Samstag in Lübeck zum Rückrundenstart der „Deutschen Indoor-Rowing Serie 2014/2015“ (DIRS) alle Beteiligten um die Wette. Die Lübecker Rudergesellschaft hatte unter der Leitung von Björn Lötsch einmal mehr eine  perfekte Organisation hingelegt. Der Deutsche Ruderverband und der Hauptsponsor Concept2 freuten sich mit fast 600 Athleten über das bisher größte Meldeergebnis dieser fünfteiligen, bundesweiten Serie und die Athleten, Trainer und nicht zuletzt die zahlreichen Zuschauer fühlten sich von der einzigartigen Atmosphäre im „Schuppen 6“ an der Untertrave so mitgerissen, sodass eine tolle Stimmung herrschte und zum Teil herausragen Leistungen geboten wurden.

Bei den „Berlin Indoor-Rowing Open“ im Dezember hatte der 25 Jährige Brandenburger Max Röger mit 6:06,3 Minuten bei den Leichtgewichts-Männern unter 75 Kilogramm gerade einen offiziellen neuen Deutschen Rekord aufgestellt. Die fünfwöchige Weihnachtspause der DIRS hat er anscheinend optimal genutzt, denn in Lübeck war er auf der virtuellen 2.000 Wettkampfstrecke nochmals 9 Zehntel schneller und gewann die Konkurrenz mit einem Vorsprung von 9,5 Sekunden.

Die mehrfache Weltmeisterin und Olympiateilnehmerin Marie-Louise Dräger zeigte im Leichtgewichts-Frauenbereich unter 61,5 Kilogramm eine beeindruckende Leistung. Die Rostockerin gewann ihr Rennen in phantastischen 7:04,9 Minuten. Damit unterstrich die 34 Jährige Erfolgsruderin ihre Ambitionen in Richtung Olympische Spiele 2016 noch einmal angreifen zu wollen.

Erstmals in dieser Saison blieben auch zwei Athleten in der offenen Männerklasse unter der magischen Sechs Minuten-Marke. Der Ratzeburger Arne Schwiethal gewann in 5:55,3 Minuten. Der jüngere Bruder des Olympiasiegers Eric Johannesen, nämlich Torben zeigte als erst 20 Jähriger mit 5:59,9 Minuten eine sehr ansprechende Leistung und wurde Zweiter.

Ein neuer Stern am Himmel scheint bei den 17/18 Jährigen Juniorinnen aufgegangen zu sein. Christin Stöhner vom Sportverein Energie Berlin versetzte die Fachwelt ins Staunen und gewann in 6:59,1 Minuten und führt damit die Rangliste im Kampf um den Titel der Deutschen Ruderergometer Meisterin des Winters 2014/2015 in dieser Klasse an.

Sowohl in der weiblichen als auch in der männlichen Leichtgewichtsklasse gibt es seit dem vergangenen Samstag bei den 15/16 Jährigen neue Spitzenreiter. Antonia Michaels (LRV Schleswig Holstein) benötigte für die verkürzte Strecke von 1.500 Metern 5:47,2 Minuten und unterbot damit die alte Bestmarke von Katharina Niel (Lahnstein) um 2,4 Sekunden. Melvin Müller-Ruchholtz (Preetz) gewann mit einem Vorsprung von 3,9 Sekunden in 4:55,4 Minuten vor Niklas Clasen. Die beiden Starter aus Lübeck führen nun auch die Gesamtrangliste an.

Den goldenen Abschluss einer tollen Veranstaltung bildeten die Mannschaftswettbewerbe. Hier gelang es dem Bremer Frauen-Achter mit 1:08,7 Minuten eine neue Saisonbestleistung aufzustellen.

Zwei Stationen stehen nun noch aus bevor der Deutsche Ruderverband seine Meister auf dem Concept2 Ruderergometer ehrt. Zunächst am kommenden Samstag, den 24.01.15 das Event in Ludwigshafen bevor es dann am Sonntag, den 01.02.2015 zum großen Finale nach Essen-Kettwig geht.

Fotogalerie unter: 15. Norddeutsche Meisterschaften

Tags: Concept2

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