Fulminater Auftakt der "Deutschen Indoor-Rowing Serie 2013/2014 powered by Concept2" in Frankfurt!

Dez 10, 2013

Olympiasieger Tim Grohmann gewinnt in der Männerklasse in 5:51,8 Minuten
Hanauer Juniorin, Lena-Maria Seufert, überzeugt in 6:54,7 Minuten 

 

Der Kampf um die Titel der Deutschen Ruderergometer-Meister des Winters 2013/2014 ist eröffnet. Am Sonntag, den 8. Dezember war die Mehrzweckhalle des Sport- und Freizeitzentrums in Frankfurt-Kalbach Schauplatz der ersten von insgesamt fünf Stationen in Deutschland. Der Deutsche Ruderverband (DRV) ermittelt gemeinsam mit dem Ruderergometerhersteller Concept2 im Rahmen der „Deutschen Indoor-Rowing Serie“ über eine Rangliste die nationalen Meister in den einzelnen Alters- und Gewichtsklassen. Neben Frankfurt gehören Berlin (14.12), Lübeck (11.1.), Ludwigshafen (18.1.) und Essen-Kettwig (2.2.) zu den Stationen der Serie.

Einmal mehr zeichnete sich der Frankfurter Regatta-Verein von 1888 in Kooperation mit der Ruderleistungsgemeinschaft (FRVF) und dem Frankfurter RC Fechenheim (FRCF) für die Organisation und Durchführung verantwortlich. Die über 500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer und zahlreichen Zuschauer bescheinigten dem Ausrichter eine tolle Arbeit.

Absolutes sportliches Highlight dieses „E-Cup Rhein-Main“ war das Finale in der offenen Männerklasse, welches durch den Olympiasieger Tim Grohmann aus Dresden in 5:51,8 Minuten souverän gewonnen wurde. Aber auch die Hanauerin, Lena-Maria Seufert, bot mit ihrer Siegerzeit von 6:54,7 Minuten über die virtuellen 2.000 Meter bei den 17/18 Jährigen Juniorinnen eine weltklasse Leistung an, die auch bei den Ruderergometer-Weltmeisterschaften in Boston/USA am 16.2.2014 zum Sieg reichen könnte. Die Frankfurterin Christiane Huth, die bei den Olympischen Spielen in Peking 2008 die Silbermedaille im Doppelzweier gewann, will sich zurück an die Weltspitze kämpfen. Mit ihrer Siegerzeit von 6:58,5 Minuten blieb sie unter der magischen Siebenminutenmarke und setzte ein Ausrufungszeichen hinter dieses Unterfangen.

                                             

Auch in den anderen Alters- und Gewichtsklassen war das sportliche Niveau zum Teil sehr hoch. Bei den 15/16 Jährigen setzte Großauheim die Akzente mit einem Doppelsieg bei den Juniorinnen. Es siegte Emma Samek (Großauheim) in  5:26,6 Minuten. In der Leichtgewichtsklasse setzte sich Wiebke Hanack (Großauheim) in 5:46,5 Minuten durch. Bei den männlichen B Junioren zeigte sich die Talentschmiede Limburg eindrucksvoll. Die ersten drei Plätze in der offenen Klasse gingen an die Lahn. Tom Hinrichs (4:43,6 min), Felix Wüst (4:45,8 min) und Simon Weber (4:52,1 min) setzten dabei auch zeitlich ein Ausrufezeichen. Vereinskamerad Nils Krause (4:57,2 min) holte sich ferner noch den Sieg bei den Leichtgewichten.

Neben der Weltklasse-Leistung von Lena-Maria Seuffert (Hanau) gab es bei den 17/18 Jährigen noch weiter Achtungserfolge. Philipp Nonnast (Frankfurt) gewann bei den Junioren in guten 6:16,0 min. In der Leichtgewichts-Klasse kam es zu einem Herzschlagfinale, welches der Regensburger Elias Krause in 6:38,3 min für sich mit einem Vorsprung von 3 Zehnteln vor Marvin Degen (Speyer) entscheiden konnte.

Auch bei den Masterruderinnen und Ruderern im Alter zwischen 30 und 87 Jahren gab es aus der Rhein-Main Metropole beachtliches zu vermelden. Bei den Master-Frauen lieferte Katja Mergenthal (Polizei Hessen) in 3:40,0 min eine sensationelle Zeit ab, auch Julia Stransky (Crossfit Neu-Isenburg) zeigte mit 3:53,5 min eine Spitzenleistung. In den Altersklassen der Master-Männer setzten Jens Raab in der Altersklasse 30-39 die Bestmarke mit 2:50,2 min, Burkard Michel (Frankfurt) siegte in der Klasse 40-49 in guten 3:01,1 min. Der Würzburger Paul Ehinger siegte in der Klasse 50 - 54 in sehr guten 3:08,5 min, der Offenbacher Peter Ewers überzeugte in der Klasse 55-59 in 3:13,7 min. Norbert Mischonat siegte in der Klasse 60-64, der FRVR-Vorsitzende Gerhard Meuer in der Klasse 65-69. Einmal mehr eine Spitzenleistung zeigte der Koblenzer Horst Paelzer in der Altersklasse 70-74 mit einer Zeit von 3:26,5 - der 87-jährige Walter Wagner zeigte mit seinem Sieg in der Ü75-Klasse in 3:51,6 min, zu was Sportler in diesem Alter noch fähig sind.

Eine Besonderheit des Fechenheimer E-Cup ist der starke Fokus auf die Vierer- und Achter-Rennen. Bei den Rennen der Schülerinnen und Schüler überzeugte die Schillerschule, im Mixed-Rennen hatte das SRZ Kassel die Nase vorn. Der Männer-Achter, der ebenfalls zum Programm der Deutschen Ruderergometer-Meisterschaft zählt, bildete den goldenen Abschluss einer mehr als gelungenen Veranstaltung. Die Frankfurter RG Germania gewann in 54,9 Sekunden vor dem Gießen-Achter und legte die Messlatte für die nächsten Stationen der Ergo-DM schon mal hoch.

Tags: Concept2, Racing

Der Concept2 Blog

All the latest news from the world of Concept2, including stories, information, workout ideas, company activities, personal insights, and probably some tangentially related rambling! If you have a question, or if there's something you'd like us to write about, drop us a line at info@concept2.com

RSS Icon Tragen Sie sich für RSS Feeds ein ›

Latest Posts